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Kai Sander

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1

Samstag, 9. August 2014, 07:40

Europameisterschaft und EE-Reglement

44%

Ich lehne diese ab, wir sollten lieber bei anderen Disziplinen starten (8)

50%

Ich finde das gut und es sollte auch ins deutsche Reglement aufgenommen werden (9)

6%

Ich bin mir nicht sicher und enthalte mich (1)

Hallo,

Auf dieser Seite kann man die Unterlagen für die bevorstehende Europameisterschaft in der Schweiz finden:
http://www.kaninhopschweiz.ch/4-EM-Sempach/

Sie finden vom [font=&quot]30. Januar bis 1. Februar 2015 in CH - Sempach statt.

Der Termin wird für viele von uns nicht ideal sein. Zum einen findet an diesem Wochenende auch die Bundesrammlerschau in Ulm statt, wo die Personen die züchten und Kanin-Hop betreiben sich nun entscheiden müssen.
Zum Anderen ist die Schweiz nicht ganz günstig und Zelten oder Ähnliches wird im Winter nicht möglich sein.
Ich kann aber durchaus nachvollziehen, dass die Schweitzer ein solches Ereignis ihrer Rammlerschau anschließen möchten und haben dazu auch das OK des Europaverbandes bekommen.

Was mir aber viel mehr Bauchschmerzen macht, ist das dort zu findende EE-Reglement und dazu möchte ich nun gerne ein paar Meinungen hören :!: :!: :!:
In großen Teilen ähnelt das Reglement unseren Regeln, viele Punkte sind sogar sehr gut ausformuliert!
Nun kommt das große ABER und das bezieht sich auf die Art der Wettbewerbe.
Neben gerader Bahn und Parcours sind nur noch Hoch- und Weitsprung in diesen Regeln vorgesehen.
Ich finde es Bedauerlich dass Dinge wie Ausscheidungsspringen, Punktespringen und besonders "freies Springen" (offener Parcours) nicht berücksichtigt wurden.

Richtig Bauchschmerzen macht mir, wie wir deutschen Kanin-Hopper mit Hoch- und Weitsprung umgehen sollen????
Bisher haben wir es immer abgelehnt und gerade gegenüber den Tierschützern betont, solche Dinge in Deutschland nicht veranstaltet werden.
Was machen wir nun in Zukunft?
Ich muss zugeben, dass man im Netz Videos, gerade aus Dänemark findet, wo diese Wettbewerbe einen sehr guten Eindruck haben, es gibt aber auch sehr zweifelhafte Filme und Beschreibungen wie Hoch- und Weitsprung durchgeführt wird.
Ich frage nun einmal in die Runde, was eure Meinung dazu ist :?:
Sollten wir nun weiterhin uns von Hoch- und Weitsprungwettbewerben distanzieren oder müssen wir uns der "Mode" anpassen und auch entsprechend unsere Regeln ändern?
Ich persönlich lehne Hoch- und Weitsprung ab, ab kenne ich die Aussage unseres ZDRK Tierschutzbeauftragte dazu: "Nicht alles was möglich ist, ist auch sinnvoll"

Wir werden Hoch- und Weitsprungwettbewerbe europaweit nicht verbieten lassen können, die Frage ist nur ob ich mich dafür einsetzen sollte diesen Wettbewerbsarten ein nicht so hohes Gewicht einräumen zu lassen und stattdessen lieber weitere Wettbewerbsarten in die EE-Regeln aufzunehmen?
Ich denke auch daran, dass ja einmal wieder eine Europameisterschaft in Deutschland stattfinden könnte, was machen wir dann :?:

Ich bitte um Meinungsäußerungen und stelle eine Abstimmung mit ein.
Gruß Kai

[/font]

klaus-ed

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2

Samstag, 9. August 2014, 08:27

Hoch- und Weitsprungwettbewerbe lehne ich grundsätzlich ab. Die entstehenden Gefahren sind zu groß.
Klingt zwar drastisch, aber zur Untermauerung unserer Haltung würde ich Veranstaltungen wo so etwas statt findet grundsätzlich boykottieren,

Tamara

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3

Samstag, 9. August 2014, 10:53

Ich finde Weitsprung eigentlich nicht so schlimm, denn in freier Wildbahn springen die Kaninchen ja auch locker mal mehrere Meter weit. Allerdings sollte man das als OK oder nur mit einer schönen langen Leine (3m mind.) machen, damit man sein Kaninchen dadurch nicht behindert. Ein dicker Teppich oder Wiese wäre da auch von Vorteil...

Weitsprung hingegen lehne ich auch ab, das ist eine zu hohe Belastung für das Kaninchen und die Knochen.

Prinzipiell brauche ich aber keine der beiden Wettbewerbe und würde da glaube ich auch nicht starten

Ninna

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4

Samstag, 9. August 2014, 19:34

Ich würde bei Hoch- und Weitsprung nicht starten. Wir trainieren das nicht und ich finde die Belastungen auch zu heftig. Manche Videos sind schön aber ich frage mich auch wie man das so trainiert das sie Tiere solche extremen Leistungen zeigen.

Für Europameisterschaften reichen meiner Meinung nach gerade Bahn und Parcours völlig aus. Man braucht keine Europameister im Punktespringen oder ähnlichem. Eine offene Klasse (also ohne Leine) wäre noch wünschenswert, vor allem wenn man wieder an den Tierschutz denkt.

DaniVik

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5

Samstag, 9. August 2014, 20:58

Wettbewerbsmäßig würde ich Hoch- und Weitsprung auch ablehnen. Eine einmalige (oder allgemeine seltene) hohe Belastung (um z.B. zuhause mal auszuprobieren, wie hoch die Tiere mitmachen) halte ich nicht für schädlich, doch für einem Wettbewerb wird man ja trainieren - da kann es dann bei häufigem Training sicherlich zu einigen Schäden kommen!

Wenn man schon so einen Wettbewerb ausrichtet, dann bitte nur auf Rasen und ohne Leine und mit strengen Bedingungen, dass man das Tier nicht groß beeinflussen darf - denn solche Extreme sollten die Tiere wirklich nur komplett freiwillig machen.

Snoopy09

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6

Sonntag, 10. August 2014, 17:35

Leben und Leben lassen würde ich sagen.

Wir Jenaer sind eher positiv eingestellt zum Hoch- und Weitsprung. Wir trainieren es allerdings nicht. Ein Turnier zu boykottieren... also das finde ich dem Veranstalter gegenüber nicht fair. es reicht doch wenn man nicht an diesem Wettbewerb startet! Ich selbst finde Punktespringen für Kaninchen auch nicht gut, fahre doch aber selbst zu den Turnieren. Ich starte dann halt einfach dort nicht.

Wir sind eher positiv gestimmt, da wir finden, dass es mehr internationalen Austausch geben sollte. Ich habe noch nie von einem Tier gehört, was sich beim Hoch- oder Weitsprung verletzt hat. Wie weit ein Teilnehmer für Hoch- und Weitsprung vor einem Turnier trainiert ist doch eh jedem selbst überlassen. Wenn ein Teilnehmer jeden tag 2 Stunden mit seinem Tier eine gerade Bahn überspringt, ist auch das schädlich. Das würde ich nicht als Argument zulassen.
Ich finde man sollte einfach Regeln aufstellen, die es verbieten ein Kaninchen 3 Meter vor dem Hindernis noch zu berühren. Wenn das Kaninchen dann noch Anlauf nimmt und abspringt, ist es für das Kaninchen auch noch in Ordnung.

Ich würde es am Ende aber auch besser findes Hoch- und Weitsprung auf Rasen durchzuführen.

Kai Sander

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7

Sonntag, 10. August 2014, 19:59

Ein Turnier zu boykottieren... also das finde ich dem Veranstalter gegenüber nicht fair.

Bevor hier irgendwelche Gerüchte aufkommen:
Davon war doch nie die Rede und nie gemeint!!!!

Sara lese meinen Eingangsbeitrag bitte noch einmal genauer, danke.

Gruß Kai

Snoopy09

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8

Montag, 11. August 2014, 17:55

Was... damit habe ich doch Klaus zitiert und nicht dich... nur das keine Gerüchte aufkommen :)

Kai Sander

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9

Montag, 11. August 2014, 18:05

Klaus hat doch nur für sich gesprochen.....

Snoopy09

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10

Dienstag, 12. August 2014, 11:38

Na und ich hab nur geschrieben, dass ich das dem Veranstalter gegenüber nicht fair finde... Da hab ich nur für mich gesprochen. Das muss doch Jeder selbst entscheiden! Ist doch alles gut, keine Aufregung wegen diesem Satz.

Kai Sander

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11

Freitag, 29. August 2014, 13:54

Hallo,
das Thema Hoch- und Weitsprung ist für mich ein sehr heißes Eisen.
Darum habe ich euch gefragt und nun mit unserem Präsidenten gesprochen.
Er meinte, dass wir dort wohl nicht dran vorbei kommen, wenn es in den Europaregeln steht.

Also sollten wir uns nun Gedanken machen, wie wir es bei uns machen könnten, dass es im tierschutzkonformen Rahmen bleibt.

Was mir nach euren Gedanken so vorschwebt wäre Folgendes:
  • Begrenzung der Durchläufe (wie beim dem Stabhochsprung kann Höhen auslassen und hat nur eine gewissen Anzahl vom Sprüngen insgesamt) (6 Durchläufe???)
  • Die Tiere sollten an dem Tag nicht in mehreren Wettbewerben starten dürfen
  • Es ist zwingend für einen weichen Untergrund zu sorgen (Gras um 10 cm oder Schaumuntergrund oä)
  • Die Stangenauflagen bei Weitsprung müssen nach unten fallen können (Halterung durch Magnete?)
  • Die Tiere sollten ohne Leine springen
Dies sind erst einmal nur Gedanken von mir, die wir nun gemeinsam erörtern und ausbauen können.
Gruß Kai

Tamara

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12

Freitag, 29. August 2014, 14:20

Was heißt das? Wir müssen hoch und weitsprung in unsere Regeln mit aufnehmen oder wir müssen es bei einer eventuellen EM in Deutschland anbieten?

MZuerch

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13

Freitag, 29. August 2014, 14:41

Sehr gut. Meine Kommentare:


Begrenzung der Durchläufe (wie beim dem Stabhochsprung kann Höhen auslassen und hat nur eine gewissen Anzahl vom Sprüngen insgesamt) (6 Durchläufe???)


Finde ich richtig. 6 Durchläufe ist ein gutes Maß, das wären maximal 18 Absprünge. Also weniger als in einer gerade SK/EK Bahn mit 2 Durchläufen.


Die Tiere sollten an dem Tag nicht in mehreren Wettbewerben starten dürfen


So machen es die Ammis, das "sollte" find ich an der Stelle in Ordnung.


Es ist zwingend für einen weichen Untergrund zu sorgen (Gras um 10 cm oder Schaumuntergrund oä)


Wenn man das in eine Regel gießt sollte stehen "weicher Untergrund hinter dem Hindernis". Finde das aber machbar und in der Praxis würden sich da sicher Lösungen herauskristallisieren.


Die Stangenauflagen bei Weitsprung müssen nach unten fallen können (Halterung durch Magnete?)


Sehr gut. Hier wäre eine geeignete technische Lösung gut. Ich habe mehrere Weitsprungwettbewerbe im In- und Ausland gesehen. Aus meinen Beobachtungen resultierend würde ich für die Hindernisse speziell im Weitsprung (Hochsprung ist das weniger kritisch, da einfach "nur" ein höherer Steilsprung) noch Folgendes festlegen:
- das vorderste Element (== erste "Stange") muss auch fallen können, sollte im Idealfall eine Latte sein. (Begründung: In CZ hatte man vorn eine massive Latte die fest war, das sah übel aus, auch wenn nichts passiert ist. Vorn nur ein Rohr: die Tiere sehen oft den Anfang schlecht und rennen voll in das Hindernis)
- der Weitsprung sollte nach hinten leicht ansteigend sein (hilft den Tieren die Weite einzuschätzen), als Richtwert scheint 5cm/m ein gutes Maß zu sein
- das komplette Weitsprunghindernis sollte mindestens 80cm breit sein (also deutlich breiter sein als ein normaler Sprung)
- zusätzlich dazu, dass die Stangen nach unten fallen können müssen würde ich festlegen, dass es flexible Rohrmaterial sein muss, Holzplanken oder Holzrundmaterial gibt kaum nach bei Druck von oben falls der Rausfall Mechanismus versagt.
- die Stangenauflagen und herausstehende Teile an den Seitenteilen dürfen von oben gesehen keine Gefahr darstellen, dass das Kaninchen mit einer Pfote o.ä. von oben drin verhakt. Das wäre zusammen mit der Vorwärtsbewegung fatal.


Die Tiere sollten ohne Leine springen

Richtig.

Beim Hoch&Weitsprung ist es auch meist so, dass es bereits als Versuch zählt, wenn das Tier auf das Hindernis zuläuft aber nicht abspringt.

Noch ein allgemeiner Kommentar meinerseits: ich habe bei derartigen Wettbewerben bisher nichts Schlechtes feststellen können. Das es hierzulande ziemlich in der Kritik stand/steht ist aus meiner Sicht unbegründet. Einzig bei der EM in CZ gab es das Problem, dass man um den Landesrekord hoch zu puschen ein Tier tatsächlich mind. 25 Mal über die volle Länge im Weitsprung gejagt hat und das dann ziemlich fertig war, vergleichbar dem, was ich beim Punktspringen mehrfach gesehen habe (Tier liegt flach da und pumpt nach Luft). Daher sollte man unbedingt die Anzahl der Versuche beschränken. Ansonsten bin ich definitiv für eine Aufnahme ins Regelwerk. Ob das in D Akzeptanz findet wird sich zeigen.

Was grundsätzlich immer gilt: Es zwingt niemand einen Veranstalter das anzubieten und es zwingt niemand daran teilzunehmen.

Kai Sander

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Freitag, 29. August 2014, 14:50

Was heißt das? Wir müssen hoch und weitsprung in unsere Regeln mit aufnehmen oder wir müssen es bei einer eventuellen EM in Deutschland anbieten?

Hallo Tamara,
müssen müssen wir gar nichts !
Auch wenn ich schon so etwas gehört habe, können wir wohl selbst entscheiden was wir machen wollen. Im Zweifelsfall gäbe es eben keine EM in Deutschland.

Aber schau dir die Abstimmung an, leider haben nicht viele Leute abgestimmt. Bloß mehr als 50% sind für diese Wettbewerbsarten.
Und mir war das Thema zu heiß, also habe ich den Chef gefragt.....

Wir haben also die Möglichkeit, es in die Regeln aufzunehmen.

Gruß Kai

MZuerch

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15

Montag, 1. September 2014, 11:27

Da keine weiteren Kommentare übers Wochenende eingegangen sind, würde ich hier nun einen Regelvorschlag, basierend auf dem EE-Reglement, einbringen wollen.

§XX Hochsprung
Ziel des Hochsprungwettbewerbs ist es das Tier, welches am höchsten springen kann zu ermitteln. Die Starthöhe beträgt 40 cm. Die Zeit beträgt 2 Minuten pro Durchgang und beginnt mit dem Startzeichen des Schiedsrichters. Das Kaninchen hat 3 Versuche die angesetzte Höhe zu absolvieren. Diese 3 Versuche müssen nacheinander gesprungen werden. Wenn der Begleiter eine Stange niederreißt, nachdem das Kaninchen auf allen vier Beinen gelandet ist, gilt diese Höhe als übersprungen. Wenn das Kaninchen nach dem Absprung vom Begleiter am Sprung behindert wird, zählt dies als ein Versuch. Wenn das Kaninchen die 1m-Zone erreicht hat und diese verlässt ohne das Hindernis zu überspringen, gilt dies als ein Versuch. Als Versuch gilt, wenn das Kaninchen am Hindernis vorbei läuft oder vorbei springt. Die maximale Anzahl von Durchgängen pro Tier beträgt 6 Durchgänge. Es ist möglich, mitten im Wettbewerb eine Höhe auszulassen. Dies muss den Schiedsrichtern mitgeteilt werden. Für Hochsprung-Wettbewerbe muss das Kaninchen mindestens 10 Monate alt sein. Es gewinnt das Kaninchen, welches die höchste Höhe erreicht. Bei Gleichstand gewinnt das Kaninchen, welches vorher im Wettbewerb insgesamt weniger Versuche benötigt hat. Die Landezone hinter dem Hindernis muss ausreichend gepolstert sein. Tiere, die Hoch- und/oder Weitsprungwettbewerbe starten, sollten nicht am gleichen Tag in anderen Wettbewerben starten. Hochsprungwettbewerbe finden ohne Leine statt.

Erläuterungen: Mit der 6 Durchgängereglung sollte eine Überforderung des Tieres ausgeschlossen sein, da es maximal 18 Sprünge absolvieren kann. Man muss als Teilnehmer also auch ein Stück weit pockern und mit den Durchgängen haushalten. Schafft man z.B. 40 und 45cm, lässt dann 50 und 55cm aus und geht als nächstes auf 60cm und schafft das nicht, gilt 45cm als geschafft. Mit 6 Durchläufen und 5cm Erhöhung pro Runde kommt man bis auf 70cm Höhe, d.h. es wird ohnehin nur für Toptiere relevant sein. Ich muss nochmal bei den Schweizer und Tschechen nachfragen, wie bei gleicher geschaffter Höhe platziert wird. Soweit ich weiß, wird das Tier, welches weniger Gesamtversuche bis dahin benötigt hat weiter vorn plaziert.

§YY Weitsprung
Ziel des Weitsprungwettbewerbs ist es das Tier, welches am weitesten springen kann zu ermitteln. Die Anfangsweite beträgt 40 cm. Die Weite wird bei jedem Durchgang um 10 cm verlängert. Ab 150 cm wird die Weite um 5 cm pro Durchgang verlängert. Die Zeit beträgt 2 Minuten pro Weite und beginnt mit dem Startzeichen des Schiedsrichters. Das Kaninchen hat 3 Versuche die angesetzte Weite zu absolvieren. Diese 3 Versuche müssen nacheinander gesprungen werden. Wenn der Begleiter eine Stange niederreißt, nachdem das Kaninchen auf allen vier Beinen gelandet ist, gilt diese Weite als übersprungen. Wenn das Kaninchen nach dem Absprung vom Begleiter am Sprung behindert wird, zählt dies als ein Versuch. Wenn das Kaninchen die 1m-Zone erreicht hat und diese verlässt ohne das Hindernis zu überspringen, gilt dies als ein Versuch. Als Versuch gilt, wenn das Kaninchen am Hindernis vorbei läuft oder vorbei springt. Die maximale Anzahl von Durchgängen pro Tier beträgt 6 Durchgänge. Es ist möglich, mitten im Wettbewerb eine Weite auszulassen oder bei einer anderen als der Anfangsweite in den Wettbewerb einzusteigen. Dies muss den Schiedsrichtern mitgeteilt werden. Für Weitsprung-Wettbewerbe muss das Kaninchen mindestens 10 Monate alt sein. Es gewinnt das Kaninchen, welches die größte Weite erreicht. Bei Gleichstand gewinnt das Kaninchen, welches vorher im Wettbewerb insgesamt weniger Versuche benötigt hat. Die Landezone hinter dem Hindernis muss ausreichend gepolstert sein. Tiere, die Hoch- und/oder Weitsprungwettbewerbe starten, sollten nicht am gleichen Tag in anderen Wettbewerben starten. Weitsprunghindernisse sollten mindestens 80cm breit sein. Die Stangen müssen nach unten herausfallen können und die Halterungen dürfen keine Verletzungsgefahr darstellen. Die Seitenteile sollten von oben gepolstert sein. Das Hindernis sollte in Sprungrichtung leicht ansteigend sein und insgesamt einen flachen Charakter haben. Weitsprungwettbewerbe finden ohne Leine statt.

Erläuterungen: Generell ist Weitsprung anstrengender für die Tiere als Hochsprung (durch den schnellen Anlauf). Hier ist man mit 6 Durchgängen sehr limitiert, schaut man auf die Ergebnislisten verschiedener Tiere im Ausland wird man sehen, dass man i.d.R. eher Richtung 10 Durchgänge geht für den Sieg. Daher wird man hier als Teilnehmer eher pokern müssen, welche Weiten man versucht. Bei der Hindernisbeschreibung ist wieder viel "sollte" drin, da man schwer ein exakt definiertes Hindernis vorgeben kann. Vielleicht streicht man auch alles mit "sollte" raus und vermerkt nur "Hinweise zu Weitsprunghindernissen sind in Anlage ZZZ vermerkt.".

Soweit die Vorschläge meinerseits und gebe diese zur Diskussion frei. Ich möchte nochmals dafür werben die beiden Wettbewerbsformen ins Regelwerk aufzunehmen. Es wird sich dann zeigen, ob diese in Deutschland salonfähig sind oder nicht. Es ist ja jedem Veranstalter selbst überlassen, ob man diese Wettbewerbe anbietet und weiterhin muss jeder Teilnehmer selbst wissen, ob er daran teilnimmt oder nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MZuerch« (1. September 2014, 11:59)


Kai Sander

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Montag, 1. September 2014, 13:24

Hallo Michael,
Tolle Arbeit!
Über einige Dinge werde ich erst einmal brüten, bzw. Basteln, und mich später dazu äußern.

Mit der Vorlage sollten wie schon das Wichtigste bedacht haben.
Gruß Kai

Rainerhb

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Montag, 1. September 2014, 15:15

Chapeau ! Michael

Anne

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Montag, 1. September 2014, 15:42

Zitat

Kapitel 5:
Hochsprung:

1. Die Starthöhe beträgt 40 cm. Die Anfangshöhe muss bei Bekanntgabe des Turniers angezeigt werden. Die Zeit beträgt 2 Minuten pro Durchgang und beginnt mit dem Startzeichen des Schiedsrichters und stoppt bei der Landung des Kaninchens.
2. Das Kaninchen hat im Maximum 3 Versuche, bevor es zur nächsten Höhe weitergeht oder aus dem Wettbewerb ausscheidet. Diese 3 Versuche müssen nacheinander gesprungen werden. Das Hindernis darf von beiden Seiten übersprungen werden.
3. Wenn der Begleiter eine Stange niederreißt, nachdem das Kaninchen auf allen vier Beinen gelandet ist, gilt diese Höhe als übersprungen.
4. Wenn das Kaninchen nach dem Absprung vom Begleiter am Sprung behindert wird, zählt dies als ein Versuch.
5. Wenn das Kaninchen die 1 m-Zone erreicht hat und diese verlässt ohne das Hindernis zu überspringen, gilt dies als ein Versuch.
6. Als Versuch gilt, wenn das Kaninchen am Hindernis vorbei läuft oder vorbei springt.
7. Es ist möglich, mitten im Wettbewerb eine Höhe auszulassen. Dies muss den Schiedsrichtern mitgeteilt werden.
8. Bei Landesrekordhöhe sind 5 Versuche zulässig.
9. Für Hochsprung -Turniere muss das Kaninchen mindestens 10 Monate alt sein.

Weitsprung:

1. Die Anfangslänge beträgt 40 cm. Die Anfangslänge soll bei der Bekanntgabe des Turniers gemeldet werden.
2. Die Länge wird bei jedem Durchgang um 10 cm erweitert. Ab 150 cm wird die Länge um 5 cm pro Durchgang verlängert.
3. Die Zeit beträgt 2 Minuten pro Länge und beginnt mit dem Startzeichen des Schiedsrichters und stoppt beim Landen.
4. Das Kaninchen bekommt bei jeder Weite bis zu 3 Versuche nacheinander, bevor es zur nächsten Länge weitergeht oder aus dem Turnier ausscheidet.
5. Wenn der Begleiter eine Stange niederreisst, nachdem das Kaninchen auf allen vier Beinen gelandet ist, zählt der Sprung als gültig.
6. Wenn das Kaninchen nach dem Absprung vom Begleiter am Sprung behindert wird, zählt dies als ein Versuch.
7. Wenn das Kaninchen die 1 m-Zone erreicht hat und diese verlässt ohne das Hindernis zu überspringen, gilt dies als ein Versuch.
8. Als Versuch gilt, wenn das Kaninchen am Hindernis vorbei läuft oder vorbei springt.
9. Es ist möglich, bei einer späteren Weite ins Turnier zu starten. Genauso ist es möglich, mitten im Wettbewerb eine Weite auszulassen. Dies muss den Schiedsrichtern mitgeteilt werden.
10. Bei Landesrekordweite sind 5 Versuche zulässig.
11. Für Weitsprung -Turniere muss das Kaninchen mindestens 10 Monate alt sein.
zum Vergleich die Regeln aus dem EE Reglement über Hoch- und Weitsprung

Dazu noch eine Frage: In wie weit muss man sich an die EE Regelungen halten ?

MZuerch

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Montag, 1. September 2014, 15:58

Garnicht, das EE-Regelwerk ist für uns nicht bindend soweit ich weiß. Es macht aber natürlich Sinn sich so gut es denn geht daran auszurichten, auch um Vergleichbarkeit im europäischen Raum und im Hinblick auf eine mögliche Europameisterschaft zu schaffen. Im Vergleich sieht man, dass mein Vorschlag kohärent dazu ist, mit Ausnahme der Landesrekordreglung und unter Hinzugabe von der von Kai vorgeschlagenen Einschränkung der Gesamtdurchläufe pro Tier, sowie Vorgaben zu den Hindernissen.

Man muss dazu sagen, dass das EE-Reglement dem schweizer Reglement entspricht. Die haben es i.W. von den Tschechen übernommen, welche es wiederrum von den Dänen haben. Man greift also auf, was woanders schon länger praktiziert wird. Da macht man sicherlich nicht viel falsch.

Eine Sache an meinem Vorschlag muss noch geschliffen werden: "Bei Gleichstand gewinnt das Kaninchen, welches vorher im Wettbewerb insgesamt weniger Versuche benötigt hat."

Der Gleichstand wird öfter vorkommen. Da muss man eine klare Reglung für die Platzierung treffen. Man könnte es beispielsweise so wie geschrieben machen und man zählt einfach die Gesamtversuche auf der Liste pro Tier und bewertet das Tier, welches mit weniger Gesamtversuchen zu "seiner" Endhöhe/weite gekommen ist besser. Andererseits, könnte so ein Tier schlechter bewertet werden, welches im Wettbewerb vor der Endhöhe besser gesprungen ist als am Anfang.

Beispiel (x = gerissen, o=geschafft):
Tier 1: 40cm: xxo| 45cm: xxo| 50cm: o| 60 cm:o| 65cm: xxx => Endhöhe = 60cm
Tier 2: 40cm: o| 45cm: o| 50cm: xo| 60 cm: xxo| 65cm: xxx => Endhöhe = 60cm

Beide haben 60cm als Endhöhe, aber Tier 1 hat mehr Gesamtversuche bis zur Endhöhe (Gesamtversuche wären egal in welchem Fall immer 3 mehr) benötigt ( 8 ). Tier 2 hat 7 Versuche dafür benötigt. So wie es jetzt dasteht, wäre Tier 2 also besser plaziert. Anders betrachtet ist Tier 1 aber z.B. die erreichte Endhöhe im ersten Versuch gesprungen und Tier 2 erst im Dritten. Damit könnte man auch meinen Tier 1 war letztendlich besser.

So richtig bin ich mir nicht einig, was richtiger ist. Aber das sollte man vor Einführung der Regel diskutieren und festlegen.

Kai Sander

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20

Montag, 1. September 2014, 19:21

Hallo,
ich muss zwar noch über einige Dinge überlegen, aber ein paar Dinge liegen mir auf jeden Fall quer.

Max 18 Durchgäbge ist mir viel zu viel!
Und alle 3 Versuche hintereinander noch mehr, die üblichen 10 Minuten Pause, sollten die Tiere auf jeden Fall haben.

Gruß Kai

PS: ich warte noch auf eine Lieferung, dann mehr zu Stangen und Hindernissen (erst mal probieren)