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Kai Sander

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  • »Kai Sander« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 8. August 2014, 18:39

Anhang A Ausbildung, Weiterbildung und Disziplinarmaßnahmen für Schiedsrichter

Anhang A


Schiedsrichter -
Ausbildung und Weiterbildung



1) (entnommen aus §75) Schiedsrichter müssen Mitglied in einem Verein des ZDRK sein. Sie müssen nachgewiesene Kenntnisse
über die Kanin-Hop Regeln besitzen. Die Ausbildung und Prüfung erfolgt im jeweiligen Landesverband unter der Regie des Landesjugendleiters oder
Landesverband-Kanin-Hop- Beauftragten, sollte jedoch in allen Landesverbänden einheitlich sein. Die Ausbildung zum Schiedsrichter kann bei Aufnahme in die Altzüchterabteilung

des Vereins im 16.Lebensjahr begonnen werden; die Tätigkeit als Schiedsrichter kann mit Vollendung des 18. Lebensjahres aufgenommen werden.

2) Prüfung
Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und zwei Praktischen Teilen

a) im theoretischen Teil muss der Prüfling 25 Fragen aus einem Fragenkatalog schriftlich beantworten. Je richtig beantwortet Frage erhält man einen Punkt. Für teilweise richtig beantworte Fragen bekommt man 0,5 Punkte
Die Prüfung gilt als Bestanden wenn 15 Punkte erreicht wurden.

b) im praktischen Teil A muss der Prüfling nach entsprechenden Vorgaben regelgerecht Parcours oder Bahnen aufbauen.
Dieser Teil gibt als Bestanden, wenn die Aufgabe größtenteils regelgerecht ausgeführt wurde. (Anzahl der Hindernisse, Abstände, Hindernishöhen und -weiten.


c) im praktischen Teil B muss der Prüfling zwei Durchgänge eines Kanin-Hop-Tieres werten. Zwei ausgebildete Schiedsrichter sollten den Lauf "gegenbenoten". Die Prüfung gilt als bestanden wenn Disqualifikationen und Fehler richtig erkannt wurden, geringere Abweichungen (1 Fehler und 2 Korrekturen) sind zulässig.

Alle Prüfungsergebnisse müssen schriftlich dokumentiert werden und dem ZDRK Kanin-Hop- Beauftragen zugesandt werden. Erst nach seiner Bestätigung ist das Prüfungsergebnis gültig.

3) Weiterbildung
In jedem Landesverband sollten jährlich 1-2 Weiterbildungsveranstaltungen für Schiedsrichter angeboten werden. Hierbei sollten Vorträge und Erfahrungsaustausch, sowie Regelauslegungen geschult und diskutiert werden.
Jeder Schiedsrichter sollte zumindest
einmal jährlich an einer Weiterbildung teilnehmen. Sollte ein LV diese nicht anbieten oder ein Schiedsrichter zu dem Termin verhindert sein, kann alternativ (nach Absprache mit der in seinem LV zuständiger Person für Kanin-Hop-Angelegenheiten) die Weiterbildung in einem anderen LV besucht werden.

4) Beendigung des Schiedsrichteramtes
Mit dem Austritt aus dem ZDRK erlischt auch die Berechtigung als Kanin-Hop-Schiedsrichter im ZDRK zu amtieren. Ein Schiedsrichter kann jederzeit sein Amt niederlegen (Wiederaufnahme wäre nur mit erneuter Prüfung möglich). Bei fortwährender
Nicht-Teilnahme an Weiterbildungsveranstaltungen, kann ein Schiedsrichter gesperrt oder seines Amtes enthoben werden.


5)Disziplinarmaßnahmen

Sollte ein Schiedsrichter innerhalb seines grob gegen die Kanin-Hop-Bestimmungen verstoßen oder sich ungebührlich verhalten, hat die in seinem LV zuständiger Person für Kanin-Hop-Angelegenheiten das Recht nach Absprache mit dem ZDRK
Kanin-Hop-Beauftragten entsprechende Disziplinarmaßnahmen zu verhängen. Je nach Schwere der Verfehlung stehen hier folgende Maßnahmen zur Verfügung:

a) eine Rüge aussprechen
b) den Schiedsrichter zu einer Nachschuhlung verpflichten
c) eine zeitlich begrenzte Sperre auszusprechen
d) eine Amtsenthebung ist nur nach Rücksprache mit der LV-Schiedsstelle und eventuellen Verfahren möglich.

6) Schiedsrichter dürfen nicht auf überörtlichen Turnieren die Wertung von Familienmitgliedern durchführen. (siehe §77) Nur bei vereinsinternen Turnieren darf davon abgewichen werden.

klaus-ed

Schüler

  • »klaus-ed« ist männlich

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2

Freitag, 8. August 2014, 23:16

OK (bitte Rechtschreibung beachten)
zu Punkt 6) hinter ... die Wertung "des Laufes" von Familienmitgliedern ... ergänzen. Könnte sonst zu Mißverständnissen führen.

Gerhard

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3

Montag, 11. August 2014, 10:33

Der Beitrag ist gut
Wenn ein Schiedsrichter sein Amt enst nimmt, dann kann es sein dass eran einer Weiterbildung teilnimmt, viel haben den Schiedsrichter gemacht, dass sie sich einfach nur im Kanin.Hop auskennen.
Es gibt auch Schiedsrichter die keine Lust mehr haben aud Wettberwerben mitzumachen, da sie von den Teilnehmer zu unrecht angegangen wurden, und das finde ich schade.

klaus-ed

Schüler

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4

Dienstag, 12. August 2014, 09:11

Fält mir erst jetzt auf, aber der 6. Absatz geht nicht. Da sind wir wieder beim Verbot und hier sogar ohne Ausnahmeregelung.

Kai Sander

Fortgeschrittener

  • »Kai Sander« ist männlich
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5

Dienstag, 12. August 2014, 09:53

Da es dann entsprechend $77 anpassen ist klar !

Rainerhb

Schüler

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6

Mittwoch, 13. August 2014, 02:54

Es fehlt noch den Zeitraum (Minuten) für die schriftliche Prüfung zu definieren.

Als Schulungsnachweis wäre ein Stempeleintrag auf der Rückseite des Schiedsrichterausweises ideal.
Ich würde schon 1 x jährliche Schiedsrichterschulung schon zwingend vorschreiben, Kaninchen-Preisrichter müssen sogar 6 Schulungen pro Jahr nachweisen um "aktiv" zu bleiben.
Ich finde, der Starter hat einen Anspruch auf einen aktuell geschulten Schiedsrichter.


Gruß
Rainer

Rainerhb

Schüler

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7

Montag, 20. Oktober 2014, 21:27

Verbesserung der Schiedsrichter-Ausbildung im praktischen Teil

Hallo,
ich greife das Thema mal wieder auf.

In der jetzigen Schiedsrichter-Ausbildung muß der Prüfling lediglich am Prüfungstag als Prüfungsaufgabe, eine Wettbewerbsbahn eigenständig aufbauen und eine Schiedsrichter-Tätigkeit (richten) erfolgreich durchführen.

Ich sag es einmal salopp:
Anschließend wird er ins kalte Wasser geschmissen und auf die Hopper losgelassen.
Wo bleibt das die Möglichkeit, praktische Erfahrung vor Prüfungsabschluss zu sammeln, abgesehen davon, das er sich sicher auch in dieser Situation unwohl fühlt. Mir erging es damals auch so und die Ausbildung hat sich bis heute nicht geändert. Ich beobachte das heute noch bei den jetzigen Prüfungsabsolventen bzw. habe sie danach befragt.

Wäre es nicht besser, zukünftig die Schiedsrichter-Anwärter am mehreren Wettbewerben vorab , einen erfahrenen Schiedsrichter zur Seite zu stellen?
Er könnte auf diese Weise wichtige, praktische Erfahrung sammeln.
Ich denke da z.B an gesamt 5 Wettbewerbe, bestehend aus Klassen L,M,S , als GB, Parcour, OK, AS.

Den Ideen-Anstoß dazu habe ich Pfingsten 2014 in Dänemark bekommen. Dort muss ein Schiedrichter-Anwärter bevor er seine Prüfung ablegen darf, den Nachweis von 10 Turnieren als Hilfsrichter nachweisen.
Ich meine, dass ist doch ein sehr solides, praktisches Fundament.


Gruß Rainer

MZuerch

Schüler

  • »MZuerch« ist männlich

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8

Dienstag, 21. Oktober 2014, 12:23

Hallo Rainer,

in DK geht es noch weiter: nach den von Dir genannten 10 Wettbewerben als Assistent (alle Wettbewerbsarten/Klassen müssen enthalten sein mit je mind. 20 Startern / 10 in Elite) legt man dort die schriftliche Prüfung (bestehend aus 5 fehlerfrei ausgewerteten Turnierbögen und einem schriftlichen Test den man mit 80% richtig haben muss) ab. Das dauert nach Aussage des "Hopping Committe" in DK i.d.R. ein ganzes Jahr, sofern man auf ausreichend Turnier fährt. Das sorgt automatisch dafür, dass der Kandidat durch diese dezentrale Ausbildung verschiedene Richtkulturen und Auslegungen kennenlernt. Um Richter zu bleiben muss man: mind. auf 3 Turnieren in einer 2-Jahresperiode richten und an einem Richterseminar (Wochenendveranstaltung, ca. alle 2 Jahre) in einer 5-Jahresperiode teilnehmen. Realisiert man das nicht erlischt die Genehmigung zu richten. Was dann passiert ist mir nicht bekannt, aber ich denke man muss nach Antrag nochmal ein Seminar besuchen und ein paar Turniere auf Probe richten. Unter 18-jährige können bereits ihre 10 "Trainee"-Turniere vor dem 18. Geburtstag aufsammeln.

Eine Übersicht über die dänischen Richter findet man hier: http://hopregister.kaninhop.dk/resultate…sigtDommere.php

39 Vollschiedsrichter auf ca. 750 aktive Hopper.

Gruß,
Michael

Rainerhb

Schüler

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9

Dienstag, 21. Oktober 2014, 14:18

Hallo Michael,
danke für deine ausführliche Schilderung.
Ich hatte sie bewusst weggelassen, zum Einen weil ich nicht alles wusste und andererseits weil es mir darum geht, erst einmal die Hopper,-und Schiedsrichterszene für dieses Thema einmal zu sensibilisieren. Da wollte ich nicht gleich "mit dem Panzer durch die Gartenpforte fahren" ;-)


Wenn wir uns da langsam annähern, sind wir doch schon ein ganzes Stück weiter.

Es ging mir dazu auch um den Beitrag von # Gerhard hier:
Wenn ein Schiedsrichter sein Amt ernst nimmt, dann kann es sein dass er an einer Weiterbildung teilnimmt, viel haben den Schiedsrichter gemacht, dass sie sich einfach nur im Kanin.Hop auskennen.
Es gibt auch Schiedsrichter die keine Lust mehr haben aud Wettberwerben mitzumachen, da sie von den Teilnehmer zu unrecht angegangen wurden, und das finde ich schade.

Wenn ich dann in der Lehrschrift lese, das zum Beispiel 66 % der Schiedsrichter in einen bestimmten LV, garnicht, oder nicht mehr richten, sondern ev. den Schiedsrichterschein nur (meine Meinung) just for fun gemacht haben, war deren Ausbildung vergebliche Liebesmüh. Bei den Kaninchenpreisrichtern würde nie einer auf so einen Gedanken kommen, weil man sein Zertifikat eben nicht in einen Sonntagsvormittagskurs belegen könnte. Dann würde man allein schon durch die Mehranforderung nur noch diejenigen ansprechen, die es ernst meinen mit Kaninhop und auch dahinter stehen.

Gruß Rainer

Kai Sander

Fortgeschrittener

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10

Dienstag, 21. Oktober 2014, 16:47

Hallo,
ich finde diesen Vorschlag schon interessant.

Auch wir lippischen Richter haben anfangs "nur" die Schiedsrichterausbildung gemacht um überhaupt ein wenig von Kanin-Hop zu erfahren....
In der Zwischenzeit, sind aber die Namen Kruse, Rädnitz-Soppa, 2x Sieveke und Sander als Schiedsrichter auf vielen Turnieren zu lesen.
Andere die mit uns zusammen die Prüfung abgelegt haben, haben sich anders entschieden und treten kaum noch in Erscheinung......

Das ist wohl der Lauf der Dinge, wie es in der Vergangenheit üblich war.
Wenn wir uns nun auf den jetzigen Stand der Dinge einigen, werden wir wohl in den nächsten beiden Jahren "ein wenig sieben", da wir ja alle 2 Jahre eine Schulung verbindlich vorschreiben.

Ich habe es bisher immer versucht frischgebackene SchiRis zusammen mit "alten Hasen" in einem Team einzusetzen, damit die Jungen Erfahrungen sammeln können.

Eine "Anwärterzeit" mit fünf Teilnahmen an Turnieren, wäre bestimmt nicht verkehrt
Alle Disziplinen vorzuschreiben, wäre wohl sinnvoll, aber kaum umzusetzen. Regional wird Punktespringen und Parallelspringen (vielleicht in Zukunft Hoch- und Weitsprung) eher selten ausgerichtet.
Ich möchte nicht die Anwärter dazu verdonnern durch ganz Deutschland fahren zu müssen. Nie jeder ist finanziell und fahrtechnisch so mobil.

Mein Vorschlag:
"Die Prüflinge müssen vor der Prüfung an mindestens 5 Turnieren als "Hilfsschiedsrichter" teilgenommen haben. Nach Möglichkeit sollten hier Erfahrungen in den verschiedensten Schwierigkeits- und Wettbewerbsarten gesammelt werden. Die Teilnahme muss von einem amtierenden Schiedsrichter auf dem Turnier schrieftlich bestätigt werden."


Gruß Kai

Rainerhb

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11

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 10:00

Er könnte auf diese Weise wichtige, praktische Erfahrung sammeln.
Ich denke da z.B an gesamt 5 Wettbewerbe, bestehend aus Klassen L,M,S , als GB, Parcour, OK, AS.
Ich habe bewusst nur die Grund-Disziplinen aufgezählt, die die eher seltenen Disziplinen, wie Punkte,-und Parallelspringen habe ich weggelassen.
Auch die Elite-Klasse habe ich in Hinblick auf das seltene Angebot, nicht mit aufgezählt.
Nein, quer durch die Republik sollte man deswegen nicht fahren müssen.


Soweit ich weiß, haben Preisrichter-Anwärter/Hilfstrichter doch so eine Art Buch oder Heftchen (habe ich noch nie gesehen), wo sie sich ihre Schauen eintragen lassen müssen. So etwas könnte ich mir auch vorstellen.

Wenn man die Anwärterzeit auf 2 Saisonen (sprich Jahre) festlegt, hat man genug Zeit zum Sammeln und ist nicht zu sehr unter Druck.



Um auch diejenigen Leute gerechtzuwerden, die sich explizit, fundiert über Kaninhop informieren wollen, aber eine aktive Schiedsrichtertätigkeit nicht in Erwägung ziehen, könnte man 1 x jährlich eine Fach-Schulung veranstalten. Beide Seiten wären zufrieden und es hätte noch zusätzlichen Werbe-Charakter.


Gruß Rainer


MZuerch

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12

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 12:24

Ich finde die Vorschläge gut. Sonderdisziplinen wie Punktespringen, Parallel- und Staffelspringen kann man gut weglassen. Ein elementarer Bestandteil des Schiedsrichtertums ist letztendlich das adäquate und sichere Aufbauen einer Bahn unter Berücksichtigung alle Vorgaben. Dafür sollte man denke ich schon LK-Elite je wenigstens einmal gemacht haben und auch mind. einmal in Parcoursform (hier tun sich auch manche schwer). Die Sonderdisziplinen sind i.d.R. äquivalent einer LK bzw. MSK nur mit anderer Auswertung. Kenntnis darüber, was eine Korrektur, Fehler oder Verwarnung ist (da ist viel Erfahrung und Training notwendig!) erlangt man letztendlich in allen Klassen. Hoch- und Weitsprung, sofern eingeführt, würde ich zwingend vorschreiben, da hier der Auswertungsmodus komplett verschieden ist zu allen anderen Disziplinen. Nach Gesprächen mit skandinavischen Schiris ist das bei denen der Knackpunkt, wo manche am längsten brauchen was zu begreifen. Daher verpflichtend, auch vor dem Hintergrund, dass gerade über falsch ausgewertete Ergebnislisten der meiste Frust bei den Teilnehmern entsteht (z.B. Karlsruhe 2013).

Das mit 5 fehlerfrei ausgewerteten Ergebnislisten als Bestandteil der schriftlichen Prüfung finde ich eine gute Idee aus DK. Das ist leicht zu realisieren, einfach eine reihe fiktive Turnierergebnisse für ca. 15 fiktive Teilnehmer mit Fehlern, Zeiten, Korrekturen aufschreiben. Dann den Auswertungsmodus vorgeben und der Kandidat muss dann die Platzierungen ermitteln.

Alle 2 Jahre Seminar finde ich auch vertretbar.

Man könnte das so einführen, dass man den Richterschein zentral bei dem KH-Beauftragten (Kai) anmeldet. Dann bekommt man einen Meldezettel für die Trainingseinsätze, wo der Kandidat selbst aussuchen kann wo und wann er auf ein Turnier fährt und muss sich halt selbst kümmern (Anfragen von Aspiranten sollte man natürlich dann immer Vorrang bei der Turnierplanung geben). Der amtierende Schiri stempelt das dann jeweils ab. Wenn der Kandidat die 5 Stempel hat kann er die schriftliche Prüfung ablegen und bei bestehen wird er Schiedsrichter.

Rainerhb

Schüler

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13

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 13:30

Man könnte das so einführen, dass man den Richterschein zentral bei dem KH-Beauftragten (Kai) anmeldet. Dann bekommt man einen Meldezettel für die Trainingseinsätze, wo der Kandidat selbst aussuchen kann wo und wann er auf ein Turnier fährt und muss sich halt selbst kümmern (Anfragen von Aspiranten sollte man natürlich dann immer Vorrang bei der Turnierplanung geben). Der amtierende Schiri stempelt das dann jeweils ab. Wenn der Kandidat die 5 Stempel hat kann er die schriftliche Prüfung ablegen und bei bestehen wird er Schiedsrichter.
Michael, so in etwa ist auch meine Vorstellung.
Als Formularformat schwebt mir das derzeitige SchiRi-Ausweisformat vor.


Elite würde ich nicht zwingend( vielleicht als Wunsch) mit aufnehmen. Seien wir mal ehrlich, ist das deutschlandweit zu realisieren? Wo wird denn tatsächlich heute schon ein Elite-Wettbewerb angeboten. O.K. in Jena und Hörstmar , jetzt nur als Beispiel gemeint.

Ich finde, wir sollten erst einmal einen Anfang schaffen und nicht gleich eine High-end-Stufe anstreben. Das meine ich in Hinblick auf deine Hoch+Weitsprung-Forderung. Die ist ja heute noch nicht einmal freigegeben. Hier trifft meinen Argumentation im voherigen Absatz auch zu.


Gruß Rainer